Das Projekt ÖkoWind bringt aktuelle Themen wie Klimawandel, Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung direkt ins Klassenzimmer und macht sie für Kinder und Jugendliche greifbar.
Ziel ist es, frühzeitig Begeisterung für naturwissenschaftliche Forschung und nachhaltiges Handeln zu wecken. Die Partnern Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib), Agrobiogel, Innovethic und Strateco verbinden in ÖkoWind Forschung mit praktischer Anwendung. Schülerinnen und Schüler werden aktiv in den Forschungsprozess eingebunden – etwa durch Experimente zum enzymatischen Abbau von Kunststoffen oder zur Pflanzenzucht auf Biogelen aus Abfallströmen.
Das Projekt ÖkoWind bringt Themen wie Klimawandel, Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung direkt ins Klassenzimmer und macht sie für Kinder und Jugendliche erlebbar. Workshops, Schulevents und die Einbindung von Familien tragen die Inhalte in die Gesellschaft. Die entwickelten Materialien werden langfristig im Schulalltag genutzt und digital verbreitet.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem eigenständigen Lernen und Weitergeben von Wissen: Die Teilnehmenden werden zu Expertinnen und Experten, die ihre Erkenntnisse im Peer-Tutoring weitervermitteln – in der Klasse, bei Schulveranstaltungen und im familiären Umfeld. Kreative Aufgaben wie die Entwicklung von Spielen oder Projekten zum ökologischen Fußabdruck fördern zusätzlich ein tiefes Verständnis für nachhaltige Lebensweisen.
ÖkoWind stärkt auch unternehmerisches Denken und eröffnet Einblicke in innovative Berufsfelder. Der Austausch mit Role Models aus Wissenschaft und Wirtschaft, insbesondere auch weiblichen Vorbildern, unterstützt eine geschlechtergerechte Förderung. Gleichzeitig wird großer Wert auf Inklusion gelegt: Barrierefreie Materialien ermöglichen allen Schülerinnen und Schülern die aktive Teilnahme.
Durch Workshops, Schulevents und die Einbindung von Familien trägt das Projekt seine Inhalte in die Gesellschaft. Die entwickelten Materialien und Ideen werden langfristig in den Schulalltag integriert und digital verbreitet.
Eindrücke aus dem ersten Projektjahr
Mit dabei sind sechs Partnerschulen und ihre engagierten Lehrpersonen:
- Bundes-Blindeninstitut Wien – Isabella Tischler
- Mittelschule Wien 16 – Petra Ellinger
- Volksschule Wien 16 – Kerstin Oslansky
- Volksschule Tulln – Lisa Höller
- BRG Tulln – Hans-Jürgen Schweiger, Michael Holzweber und Philip Stöberl
- PTS Krems – unter Leitung von Direktor Martin Müller
Möglich macht das Projekt unter der Konsortialführung von acib (Projektleitung Barbara Petschacher) ein starkes Firmen-Konsortium: Agrobiogel (Tulln), Innovethic (Ziersdorf) und Strateco (Graz), unterstützt vom Zentrum für Soziale Innovation (ZSI).
Seit dem Kick-off im Juni 2025 haben rund 110 Kinder und Jugendliche in allen sechs Schulen erste Workshops zu Biotechnologie, Kreislaufwirtschaft und Windelrecycling erlebt. In einer zweiten Runde ging es dann richtig praktisch zur Sache: Die Schüler*innen verglichen in eigenen Experimenten, wie gut wasserspeicherndes Material von Agrobiogel in Pflanzenwachstums-Versuchen funktioniert. Ein Highlight war außerdem der Ausflug der Volksschule Wien 16 zur Müllverbrennungsanlage Spittelau, wo die Kinder hautnah erlebt haben, was mit unserem Abfall passiert.





